Mehr als drei Millionen Österreicher leiden an Immunerkrankungen – Tagung der Immunologen verliert kein Wort über Ernährung

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APA-OTS berichtet: Vom 6.-9. September tagen mehr als 4.000 Immunologen im Austria Center Vienna beim europäischen Immunologie-Kongress (ECI). Immunologische Grundlagenforschung und Immuntherapien stehen im Fokus. Neue Erfolge in der Bekämpfung von Allergien, Autoimmun- und Krebserkrankungen werden gefeiert.

Ich lese mit erstaunen den Artikel, in dem wird berichtet, dass Impfungen mit rekombinanten Allergieimpfstoffen, am besten Mütter geimpft werden sollen, damit deren Babys mehr Antikörper erhalten, Väter geimpft werden sollen, damit im Zuge eines “immunologische Herdenschutzes” das Risiko vermindert werden soll,… jetzt höre ich besser auf. Ist das wirklich die einige Möglichkeit? Keine Worte über Ernährung oder gesunde Lebensweise.

Ernährung, Sport und stressfreies Leben sind kein Thema und stehen nicht zur Diskussion. Natürlich gibt es auch Fälle, wo es unumgänglich ist, die Chemie einzusetzen, aber ich denke über 90% der Risiopatienten sollten doch die Möglichkeit haben mit natürlichen Mitteln ihre Immunabwehr zu stärken. Da sollte das Gesundheitssystem einmal ansetzen.

Hier geht es zum Artikel von OTS…

Nachhaltige Veränderung des Essverhaltens mit Suggestion. 1000 Probanden gesucht.

00012003Einer der wichtigsten Faktoren zum Erfolg einer Ernährungsumstellung ist meiner Meinung nach der psychische Faktor. Wie schwer es einem fällt, die Ernährungsgewohnheiten umzustellen, kenne ich aus eigener Erfahrung. Jetzt können natürlich mehrere Wege zum Erfolg führen, der des eigenen Erkennens und aktiven Veränderung oder auch der, mit der Unterstützung durch einen Therapeuten. Ein guter Therapeut, wird auch auf die psychischen Faktoren einwirken. Eine Spezielle Methode dabei ist die Suggestion – die funktioniert ja auch bei der Raucherentwöhnung – und ist meiner Meinung nach auch eine gute Möglichkeit für einer Ernährungsumstellung.

Gesucht werden 1000 Probanden im Alter von 14 bis 65 Jahren. Mental-Trainer Jürgen Tatscher tritt den statistischen Beweis an, dass gesunde Veränderung des Essverhaltens via Autosuggestion nachhaltig funktioniert und sucht für eine ärztlich begleitete, exklusive Slim(C)-Studie 1000 Probanden.

Lesen Sie dazu den Bericht auf OTS…

Neues Buch: Ernährung bei Brustkrebs

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Zitat: Mit richtiger Ernährung die Therapie unterstützen – Wie kann ich meine Brustkrebserkrankung mit Ernährung positiv beeinflussen? (auf AMAZON erhältlich)

Ich habe bei der Entwicklung meiner Beratungsdatenbank die Bedeutung der Ernährung auf verschiedene Krebserkrankungen erkannt, mit der man die schulmedizinische Therapie unterstützen kann. Die Schulmedizin mit der Diätologie hat zwar den Bereich “maligne Erkrankungen”, der aber nicht so unterteilt ist, wie es meiner Meinung nach effektiver sein könnte. Ein Prostata-Krebspatient braucht eine andere Ernährung als ein Patient mit Brustkrebs. Um so wichtiger ist es, in solchen Fachbüchern die förderlichen Ernährungsempfehlungen zu finden.

Rezepte und Lebensmittellisten für andere Krebsarten finden Sie auf meiner Informationsplattform unter: www.ebns.at

Stress und Ernährung – NÖ Gebietskrankenkasse Vortragsreihe

00012188Auch die Schulmedizin erkennt immer öfter, dass der richtige Umgang mit Stress extrem wichtig für unsere Gesundheit ist. Wo noch vor ein paar Jahre so lakonische Aussagen gemacht wurden wie “Da gibt es keine Statistiken”, bemühen sich immer mehr Institutionen die Folgeerscheinungen von Stress, der Bevölkerung näher zu bringen. Auch in der Krebsforschung bibt es jetzt Beweise bei einigen Krebsarten, dass Krebs ein Mitauslöser ist. Um so wichtiger ist es schon bei der Ernährung anzufangen. Besuchen Sie die kostenfreien Vorträge der NÖ Gebietskrankenkasse. Lesen Sie dazu auf OTS weiter…

“BurgenlandBatata” – die erste Süßkartoffel aus Österreich

Auf OTS finde ich einen interessante Beitrag über den Anbau von Süßkartoffeln im Burgenland. Dieses Angebot sollte man nutzen, denn der Transport der Süßkartoffeln kostet viel Energie und bringt hohe Emissionen. Jetzt wäre es natürlich von Vorteil, wenn in dem Artikel auch beschrieben würde, wo man diese bekommt. Aber immerhin ein Hinweis, dass auch in unseren Gärten die Süßkartoffeln wachsen können – ich werde das mal ausprobieren. Meine Topinambur fühlen sich ja auch sehr wohl.

Lesen Sie dazu den Beitrag auf OTS…

Darmbakterien lösen Darmentzündungen aus – Probiotika helfen

15. Wiener Arzt-Patienten-Tagung am 9.11.2012 im AKH (Dr. H. Vogelsang)

Zitate: Allgemein gibt es bei Colitis Ulcerosa keinen erkennbaren im Zusammenhang zwischen der Erkrankung und einer Laktoseintolleranz. Es gibt allerdings einen Hinweis, dass bei CU durch die dünnere Darmschleimhaut, schädliche Mikroorganismen leichter in die Darmwand eindringen können und so Entzündungen auslösen. Besonders die Vielfalt der Darmflora nimmt ab. Probiotika können helfen diese Eintönigkeit anzureichern und so die schädlichen Darmbakterien zurückzudrängen.

Dabei ist es aber wichtig, die entsprechenden Präparate einzunehmen, da manche auf dem freien Markt angebotenen Produkte keine entsprechende Vielfalt an Bakterien aufweisen. Ein Aufbau der Darmflore sollte über Monate erfolgen um eine entsprechende Wirkung zu erzielen. Dabei helfen natürlich auch entsprechende Ernährungsformen. Das bekannteste ist natürliches Joghurt. Eine basische, ballaststoffreiche Ernährung gibt der Darmflora die Möglichkeit sich zu stabilisieren. Aus diesem Grunde sind verschiedene Schritte nötig, um den Darm in eine für nützliche Darmbakterien verlockende Ausgangsposition zu versetzen. Ablagerungen, unverdaute Partikel, Giftstoffe und verhärteter Kot müssen entfernt werden. Damit sind den schädlichen Darmbakterien die Lebensgrundlagen genommen. Eine sehr gute Wirkung wird durch Flohsamen (Plantago ovata) erzielt. Beim Aufquellen im Wasser entsteht eine gallertartige und großvolumige Masse, die ihrerseits große Mengen des mukoiden Materials binden kann.

Der Ernährungsberater berät und begleitet den Patienten und kann damit auch die Eigenverantwortlichkeit durch persönliche Gespräche aufbauen. Durch eine Darmsanierung können Schübe bei Colitis Ulcerose oder Morbus Crohn gelindert oder verhindert werden. Bei Krebserkrankungen können die Auswirkungen von Chemo- oder Strahlentherapien oder Operationsfolgen gemildert werden. Grundsätzlich wird das Immunsystem vor allem im Darm durch die ausreichende Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen gebildet.

Natur oder Chemie – Stevia als Süßstoff

Gestern war ich auf der Pressekonferenz beim Verein für Konsumenteninformation zum Thema “Süßstoff  Stevia – Mythos Natürlichkeit “. Grundsätzlich wird da kritisiert, dass die Erzeugung des Süßstoffes in einem aufwendigen chemischen Verfahren durchgeführt wird, da nicht die gesamte Pflanze verwendet werden kann, sondern nur das Steviolglykosid, da nur dieses eine EU Zulassung als Lebensmittel hat sowie, dass die Produktion derzeit in China ist und der Transport nicht ökologisch ist. Dies macht mit klar, dass auch der raffinierte Zucker kein natürliches Lebensmittel ist und dass so vermutlich vermieden wird, dass einfach die ganze Pflanze verwendet werden kann. Ich lebe in Tulln nahe der Zuckerfabrik und sehe dass von weit her die Zuckerrüben angeliefert werden, und habe auch gehört, das österreichischer Zucker im Ausland verkauft wird.  Momentan geht es auch darum, dass es verboten werden soll, dass mit dem Bild der Stiviapflanze auf den Produkten geworben werden darf, da dies eine Natürlichkeit suggeriert, welche nicht gegeben ist. Sehen wir aber auf manche Zuckerverpackung sehen wir Zuckerrüben abgebildet. So versuchen die verschiedenen Interessensgruppen derzeit natürlich ihr Produkt als das Besser darzustellen.

Grundsätzlich glaube ich, dass Zucker als “natürliches” Lebensmittel für den Großteil der Bevölkerung gut ist, wenn wie alles im Leben, nicht übertrieben viel davon verwendet wird. Um den Zuckerkonsum zu senken ist die Stevia eine gute Alternative. Schade, dass es keine Zuckerrübenbauern gibt, welche zu Steviaanbau wechseln und die Raffinierien, welche die technischen Möglichkeiten sicher haben, aus den Pflanzen hier in Österreich den Süßstoff für die Menschen erzeugen, welche weniger Zucker konsumieren wollen. So würde der Verlust der Zuckerindustrie ausgeglichen und eine positive Zusammenarbeit im Sinne der Konsumenten erreicht.

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